[Kirchenkreis Moers] Das evangelische Bildungswerk FRIEDA, das Jugendreferat, die Gleichstellungsbeauftragte, Mitarbeitende und der Superintendent des Kirchenkreises Moers, Wolfram Syben, haben beim CSD am 29. August in Neukirchen-Vluyn teilgenommen. Die Mitarbeitenden des Bildungswerks, die bereits in der Vergangenheit Veranstaltungen zu LSBTIQ+-Themen organisiert haben, nutzten den Tag auch, um an ihrem bunt geschmückten Mitmachfahrrad „Mira“ weitere Kontakte zu knüpfen sowie mögliche Dozent:innen für neue Veranstaltungen zum Thema kennenzulernen. Das Jugendreferat vertrat die Evangelische Jugend im Kirchenkreis, die bei ihrer Jahreskonferenz im November bekräftigt hatte, auch weiterhin aktiv für Gleichbehandlung, Inklusion, Integration, Queerness und Nächstenliebe einzutreten, trotz der Sorgen vor möglichen gewalttätigen Reaktionen.
„Dafür tragen wir Schuld.“
„Ich bin hier, um gegen die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und die stärker sichtbare Diskriminierung von LSBTIQ+-Menschen einzutreten und weiß dabei um den Rückhalt unserer Synode“, erklärt Wolfram Syben. Während der Synode, dem Parlament des Kirchenkreises Moers, hatten die Abgeordneten aus den 17 evangelischen Kirchengemeinden im Frühjahr unter anderem diskutiert, wie sich die Kirche als queerfreundlich sowie als sicherer einladender Ort erfahrbar machen kann. „Wenn ich heute hier bin, dann mit dem Wissen, dass unsere Kirche queere Menschen über lange Zeit tief verletzt und ausgegrenzt hat. Dafür tragen wir Schuld. Es ist wichtig, dass wir der Ausgrenzung in unseren eigenen Reihen keinen Platz mehr geben und miteinander gegen jede Form von Diskriminierung eintreten.“

