Vertrauen in Demokratie und Politik stärken

[Kirchenkreis Moers] Das Projekt MACHT.mit! in Meerbeck geht in   die nächste Phase. Am 13. November treffen sich Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Stadtverwaltung. Die Veranstaltung unter dem Titel „So-geht’s-weiter“ in der Pflegeschule von Kolping-Bildung, Römerstraße 661, beginnt um 18 Uhr und endet gegen 21 Uhr. Teilnehmen werden unter anderen Bürgermeisterin Julia Zupancic, Anja Reutlinger (Ortsvereinsvorsitzende Rheinkamp) und Barış Uçak (Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration) zum direkten Austausch.

Gespräche im Stadtteil geführt

Um sich über die Planungen zu informieren, besuchten die drei Ende Oktober die Projektmitarbeitenden Petra Kurek, Rebecca Rübsam und Frederik Göke sowie Kooperationspartner Jens Franken vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck.  Das MACHT.mit!-Team berichtete von seinen  Besuchen auf öffentlichen Plätzen, Spielplätzen, in Trinkhallen und Seniorenheimen in Meerbeck. Dort erfuhren sie von den Bürgerinnen und Bürgern, was sie bewegt, wie ihnen das Leben im Moerser Stadtteil gefällt und was sie gerne verändern würden.

Wünsche und Kritik als Audiodateien zur Verfügung gestellt

Die gesammelten Wünsche, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge hatten sie als Audiodateien aufgezeichnet und in themenbezogenen Podcasts zusammengefasst, die sie dann der Politik und Verwaltung in Moers über die Internetseite „www.macht-mit-moers.de“ zur Verfügung gestellt haben. Politikerinnen und Verwaltungsmitarbeiter konnten diese in Ruhe und ohne unmittelbaren Handlungsdruck anhören.

Politik, Verwaltung und Bevölkerung kommen zusammen

„Das Gespräch am 13. November ist eine wichtige Etappe des  Projekts“, erläutert Petra Kurek, Leiterin des Bildungswerks FRIEDA im Kirchenkreis Moers und Projektmitarbeiterin. „  Hier kommen Politik, Verwaltung und Bevölkerung zu konkreten Anliegen aus den Podcasts zum ersten Mal direkt miteinander ins Gespräch. “  Es wird zwei Gesprächsphasen mit jeweils drei moderierten Gruppen zu verschiedenen Themen aus den Podcasts geben. Die Ergebnisse werden notiert und für einen Termin im Februar  gesammelt, bei dem dargelegt wird, welche Fortschritte die besprochenen Punkte genommen haben.

Themen des Abends

Julia Zupancic, Anja Reutlinger und Barış Uçak berichteten, dass sie sich die Podcasts sehr genau angehört hatten. Gemeinsam mit anderen Mitarbeitenden aus Politik und Verwaltung werden sie die Themen „Jugend und Freizeit — Angebote  nutzen und Angebote gestalten im Stadtteil“,“ Sprachförderung als Grundlage  für Integration“ und „Stadtteilpflege gemeinsam gestalten “ mit den Meerbeckerinnen und Meerbeckern besprechen.

Zentrale Idee des Abends

Projektleiter Frederik Göke erklärte die zentrale Idee des Abends: „Es kommt nicht darauf an, fertige Lösungen zu präsentieren, sondern im Gespräch zu sein und gemeinsam zu überlegen, welche Möglichkeiten der Umsetzung von Vorschlägen und Wünschen es geben kann.“ Das Gespräch dürfe auch Unsicherheiten umfassen, die dann als Fragen mit ins Rathaus genommen werden.

Stadtteilbewohnende nehmen wahr, dass sie mitgestalten können

Rebecca Rübsam, ebenfalls Mitarbeiterin von FRIEDA und des Projekts MACHT.mit!, fasst zusammen: „In der Veranstaltung sollen die Stadtteilbewohnenden in einen Austausch gehen können, in dem sie wahrnehmen, dass sie mitgestalten können. Es geht darum, Vertrauen in Politik und Demokratie zu schaffen und auch darum, die Bereitschaft, Kompromisse zu schließen, in der Gesellschaft wieder zu etablieren.“

Weitere Informationen:

Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk (eeb) Nordrhein ist Projektträger von MACHT.mit! Der Innovationsfonds des Landes NRW fördert das Projekt über eine Dauer von einem Jahr. Kooperationspartner des Projektes sind das Stadtteilbüro Neu_ Meerbeck und die TuWas Genossenschaft eG
Die Podcasts werden mit Unterstützung des Bürgerfunks Moers im Radio K. W. der vhs-Radiowerkstatt produziert.

  • 08.11.2025
  • Pressereferat Kirchenkreis Moers
  • Red