Erfolg für Umweltarbeiter aus dem Kirchenkreis Moers

<Kirchenkreis Moers> Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sich die Aussagen der Essenberger Erklärung jetzt zu eigen gemacht und bittet nun alle Presbyterien, darüber zu beraten und die darin enthaltenen Vorschläge konkret in den Gemeinden umzusetzen.

Eine besondere Würdigung erfuhren die Aktiven in der Umweltarbeit aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Moers. Anläßlich seines Berichtes vor der Landessynode sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Peter Beier: „Den Menschen, die oft auf halb verlorenen Posten, zuweilen sogar im Abseits der Gemeinden belächelt oder gefürchtet, einer der wichtigsten kirchlichen Aufgaben dienen, danke ich ausdrücklich und öffentlich …“. Der Präses nannte die Essenberger Erklärung – sie wurde anlässlich des Treffens der Umweltengagierten in der Evangelischen Kirche im Rheinland, dem Rheinischen Mitwelttag am 11. September in Duisburg-Essenberg verabschiedet – „eine unerläßliche Erinnerung an konkrete Folgerungen aus dem ersten Artikel unseres Glaubensbekenntnisses“. Die Erklärung umfaßt eine Selbstverpflichtung aller Christinnen und Christen, die Verantwortung für die Schöpfung als wesentliche kirchliche Aufgabe wahrzunehmen. Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sich die Aussagen der Essenberger Erklärung jetzt zu eigen gemacht und bittet nun alle Presbyterien, darüber zu beraten und die darin enthaltenen Vorschläge konkret in den Gemeinden umzusetzen. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob der „ökologische Auftrag der christlichen Gemeinde“ in der Kirchenordnung verankert werden soll.

  • 3.4.2000
  • Pressereferat Kirchenkreis Moers
  • Red