Ältere Moerser werden zu ehrenamtlichen Projektmanagern - Diakonisches Werk setzt landesweites Qualifizierungsprogramm in Moers und Umgebung um

Die landesweite zweite Runde des Qualifizierungsprogramms für ehrenamtlich aktive Ältere, „Erfahrungswissen für Initiativen, kurz: EFI, kündigt eine Presseinformation des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen an. Insgesamt 450 ältere Menschen sollen im ganzen Land als so genannte Seniortrainerinnen und -trainer ausgebildet werden, die per Ehrenamt eigene Projekte managen.

Eigene Projektideen umsetzen

Auch Ältere, die in Moers und Umgebung wohnen, können das Weiterbildungsprojekt nutzen. Sie können sich zu Seniortrainern weiterbilden lassen und eigene Projektideen umsetzen. Dafür sorgen das Diakonische Werk Kirchenkreis Moers, die Stadt Moers und die Stadt Kamp-Lintfort, die das Programm in Zusammenarbeit mit dem Ministerium, der Freiwilligenzentrale, dem Evangelischen Familienbildungswerk Nordrhein e. V. anbieten.

In Jahrzehnten erworbene Fähigkeiten

Das Ziel von EFI ist es, bürgerschaftliches Engagement von Älteren zu fördern. Es richtet sich an Männer und Frauen, die nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben bzw. nach dem Abschluss der Familienphase eine Herausforderung suchen. Dabei geht es darum, die in Jahrzehnten erworbenen Fähigkeiten wie Organisieren, Problemlösen, mit komplexen Strukturen umgehen oder Projekte vorantreiben im Alter nicht brach liegen, sondern der Allgemeinheit zu Gute kommen zu lassen.

Zertifikate

2007 führte das Diakonische Werk Kirchenkreis Moers das EFI-Projekt zum ersten Mal durch. Im März 2009 starteten die nächsten Freiwilligen. Die immerhin 14 Seniortrainer bekommen demnächst ihre Zertifikate.

Bereits die ersten Angebote in Moers

In Moers gibt es bereits die ersten gemeinnützigen Angebote, die die im Rahmen von EFI ausgebildeten Seniortrainerinnen und –trainer, auf die Beine gestellt haben. Ein Beispiel: die „Moerser Boerse“, ein Tauschring für nachbarschaftliche Dienstleistungen und Hilfestellungen ( www.moerserboerse.de ).

Wer Interesse hat, erhält nähere Informationen per Telefon bei Rhoda Banner und Reinhild Freese unter der Nummer 0177 6162423 oder unter 01577 1486370.

(Pressefererat | 2009-06-03)Diese Nachricht drucken